Lichterzauber 30.11.2018

Mit größter Leidenschaft präsentierten die Verkäufer beim Sevelener Lichterzauber ihre selbst gemachten Artikel aus der Region. Besucher fanden an insgesamt 15 Ständen Nikolaus- oder Weihnachtsgeschenke. Neben künstlerischen Holzarbeiten, Kreatives aus Filz, dekorative Accessoires aus Betonmaterial und viele weitere Angebote, in denen Herzblut steckte.

 

Karola und Wolfgang Ingenpaß vom Pine-Up-Stand hatten bis 19 Uhr bereits rund 200 ihrer handgemachten Dekostücke verkauft, die aus ausgedienten Einwegpaletten hergestellt sind. Seit rund zweieinhalb Jahren begeistert das Ehepaar mit dieser Recycling-Idee. Sylvia Briese hat ein anderes Material für sich entdeckt. Die Issumerin präsentierte selbst gemachte Kerzen- und Teelichtsäulen in unterschiedlichen Größen und Variationen aus Quarzsand und Zement.

 

Karin Scheidt bot Dinge aus echter Schafswolle an: handgemachte Filzblüten, Tragekörbe aus Wolle und viele weitere Kreationen. Die gelernte Filzgestalterin hat in Stuttgart eine zweijährige Ausbildung absolviert und bringt ihr Handwerk in kleinen Workshops Interessierten nahe. Das Jugend-Team der DLRG Issum-Sevelen schminkte rund 30 Kinder und verköstigte viele weitere Gäste mit Crêpes. Umweltfreunden legte Julia Baumanns, Vertreiberin von Haushaltsprodukten, eine abwaschbare Dauerbackfolie ans Herz: Damit seien rund 500 Backvorgänge möglich.

 

Die Veranstalter Birgit Quinders und Thomas Bormann der Interessengemeinschaft Sevelener Gewerbetreibender waren rundum zufrieden. Bereits um 19 Uhr seien alle Krakauer verkauft gewesen, heißt es. Zum Glück hatte das Grillteam genügen Bratwürste auf Lager, um der großen Grillgut-Nachfrage Herr zu werden. Hunderte Gäste aus Sevelen und Umgebung kamen ins Hexenland, das milde Wetter spielte den Organisatoren in die Karten. „Die Resonanz ist super und wird jedes Jahr mehr“, so Quinders. Auch das Late-Night-Shopping bis 22 Uhr wurde wahrgenommen, und nicht zuletzt lockte eine Tombola mit attraktiven Gewinnen die Glücksritter an.


Lichterzauber 01.12.2017

Bericht in den Niederrhein Nachrichten vom 06.12.2017